Vorsorge

Was gehört in eine Todesliste? Die Checkliste

Von der Todesliste-Redaktion erstellt und geprüftZuletzt geprüft: Lesezeit: 3 Min.

Eine Todesliste bündelt alles, was Angehörige im Ernstfall schnell brauchen – bei Unfall, Krankheit oder im Todesfall. Wer sie rechtzeitig anlegt, erspart seinen Liebsten stundenlanges Suchen in einer ohnehin schweren Zeit. Dieser Überblick zeigt, was hineingehört.

Was hineingehört

Eine Todesliste ist so individuell wie Dein Leben. Diese Bereiche – von der Patientenverfügung bis zu Versicherungen und Verträgen – sollten aber in keinem fehlen:

Datenminimierung ist Sicherheit: Notiere bei Konten nur die Bank, nicht die Zugangsdaten. So ist die Todesliste auch dann unkritisch, wenn sie einmal in falsche Hände gerät.

Aufbewahren und aktuell halten

Schon währenddessen festhalten? In der kostenlosen Todesliste sammelst Du genau das an einem Ort – ohne Konto, lokal im Browser.

Zur Todesliste

So gliederst Du die Todesliste sinnvoll

Im Ernstfall zählt, dass Angehörige sofort finden, was sie suchen – ohne die ganze Todesliste durchzublättern. Eine feste Reihenfolge mit beschrifteten Registern hat sich bewährt:

Lege vorne eine kurze Notfallkarte fürs Portemonnaie ab: Name, Bevollmächtigte mit Telefonnummer und der Hinweis, wo die Todesliste liegt. So finden Helfende im Ernstfall sofort den richtigen Weg.

Häufige Fehler, die die Todesliste entwerten

Dieser Überblick bietet Orientierung, aber keine Rechtsberatung. Für Vollmachten und Verfügungen lohnt sich im Zweifel fachlicher Rat.

Häufige Fragen

Reicht eine rein digitale Todesliste?
Eine digitale Todesliste ist praktisch, aber nur sinnvoll, wenn eine Vertrauensperson im Ernstfall darauf zugreifen kann – etwa über einen Passwortmanager mit Notfallzugang. Wichtige Originale wie Vollmachten und Verfügungen gehören zusätzlich in Papierform an einen bekannten Ort.
Soll ich Passwörter in die Todesliste schreiben?
Nein. Trage keine Passwörter, PINs oder TANs im Klartext ein. Halte stattdessen fest, bei welchen Anbietern Zugänge bestehen und wer im Ernstfall darauf zugreifen darf – etwa über einen Passwortmanager.
Wo bewahre ich die Todesliste am besten auf?
An einem sicheren, aber für Vertraute auffindbaren Ort – und sag einer Vertrauensperson, wo er liegt. Eine Todesliste, die niemand findet, hilft im Ernstfall nicht.
Wie oft sollte ich die Todesliste aktualisieren?
Ein- bis zweimal im Jahr und nach größeren Änderungen wie Umzug, neuen Verträgen oder geänderten Vollmachten. So bleibt der Stand verlässlich.

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